2008 – Thomas auf der Himmelsleiter

  • Beitrag veröffentlicht:1. September 2018
  • Beitrags-Kategorie:Aufführungen
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Obwohl der junge Dorfschuster Thomas ein rechtschaffener und bescheidener Mensch ist, ist er hoch verschuldet. Ihm droht die Zwangsräumung aus seinem Haus. Thomas nimmt sich ein Herz und fährt nach München, um dort seine Stücke und Gedichte bei Film und Funk anzubieten. Denn er ist nicht nur ein guter Schuster, sondern auch ein Dichter, der sich nun endlich an die Öffentlichkeit wagen will.

Seine Reise ist nicht sonderlich erfolgreich: Überall wird er abgewiesen, seine Texte abgelehnt. Und dann verpasst er auch noch den letzten Zug ins heimatliche Dorf, seine Brieftasche wird gestohlen – zum Glück findet er spät nachts eine Mitfahrgelegenheit.

Sein Geselle und die Haushälterin machen sich derweil große Sorgen, da Thomas nicht zum vereinbarten Zeitpunkt nach Hause kommt. Bei ihnen erscheint ein Gendarm mit einer Schreckensmeldung: Nahe des Münchner Ostbahnhofs sei eine verstümmelte Leiche gefunden wurden, die aufgrund der Papiere als ihr Chef identifiziert wurde!

Die Beiden sind ausser sich, bis der Totgeglaubte kurz darauf munter und lebendig das Zimmer betritt und von der gestohlenen Brieftasche berichtet.

Dem Schuster kommt die Verwechslung gerade recht: Er beschließt, als sein eigener Bruder seine „Beerdigung“ zu organisieren. Er hofft, so aus seiner finanziellen Misere herauszukommen.

Ensemble

Autor   Maximilian Vitus
Regie   Maria Schendzielorz
Maria Friedrich
Maske   Renate Kreuz / Lisa Kreuz
Bühnenbild   Wolfgang Harrer / Ludwig Kohl
Bühnentechnik   Oskar Götz / Reinhold Kragl
Schauspieler    
Thomas Nothaas   Schuhmachermeister  Bernhard Biller 
Kuni   Haushälterin   Karin Schulz 
Wastl  Geselle  Bernd Lehner 
Ochsenbauer    Reinhard Seidl 
Zenzl  Seine Tochter Heidi Wisneth
  Der Gendarm Werner Luber 
Frau Grill  Kriminalkommisarin  Irmgard Harrer
Frau Jansen    Carola Flierl
Regina Schönbichler     Maria Friedrich
   Der Bezirksarzt Oskar Götz
   Erster Sanitäter Benjamin Krapf
   Zweiter Sanitäter Wolfgang Harrer